Ed Buck – Spender der Demokraten verhaftet

Vor wenigen Tagen war US-Präsident Donald Trump zu Besuch in Kalifornien, um einen Spendenauftritt abzuhalten. Dieser Besuch sorge bei kalifornischen Aktivisten der Demokraten für Aufruhr.

Insgesamt säumten rund 100 Demonstranten die Straße, etwa eine Meile von Trumps Aufenthaltsort im Portola Valley entfernt. Entlang der Straße wurden Demonstranten von Geheimdienstagenten in Schach gehalten.

Wenige Stunden nachdem Trump wieder abgereist war, stürmten Ermittlungsbehörden die Wohnung von Ed Buck in West Hollywood, um diesen zu verhaften.

Ed Buck – Ein Demokrat und Spender von Hillary Clinton

Ed Buck ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann, politischer LGBT-Aktivist und großzügiger Geldgeber für die Demokratische Partei. LGBT ist eine Gemeinschaft, die sich für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender aktiv einsetzt.

Zudem war Buck ein Spender für die damalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Ein Foto der beiden habe ich hier für Sie verlinkt. Insgesamt ist er eine prominente Figur in demokratischen Kreisen gewesen, der sich mit Demokraten wie Ted Lieu, Adam Schiff und dem ehemaligen kalifornischen Gouverneur Jerry Brown assoziiert und für diese gespendet hat.

Anklagepunkt und Grund für die Verhaftung ist der Vorwurf, ein Opfer in seiner Wohnung am 11. September eine Überdosis Meth injiziert zu haben. Nachdem sich Buck strikt weigerte Hilfe zu holen, gelang es dem Mann aus seiner Wohnung zu fliehen. Von einer nahegelegenen Tankstelle aus rief er den Notruf, der Krankenwagen kam, von dem er zur Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurde.

Mehr noch; wie die DailyMail berichtet, gibt es Fotoaufnahmen eines jungen Mannes mit einem Verband am Arm, der am besagten 11. September die Wohnung des Angeklagten betreten hat. Ein Foto habe ich hier für Sie verlinkt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten stellten die Ermittlungsbehörden Hunderte Fotos von Männern sicher. Quellen beschreiben Buck als gewalttätigen und gefährlichen Sexualräuber, der schwarze, in Obdachlosigkeit lebende Männer mit dem Versprechen von Drogen, Geld und Unterkunft in sein Exil lockte.

Mit der Argumentation, dass der Angeklagte eine Bedrohung für die Gemeinschaft darstellt, hat die Staatsanwaltschaft die Kation auf 4 Millionen Dollar bemessen.

Nicht der erste Fall – Todesopfer in der Wohnung des Angeklagten

Die Verhaftung von Buck kommt für viele Menschen wenig bis gar nicht überraschend. So gibt es in der Vergangenheit bereits zwei bekannte Opfer, die in der Wohnung und im Beisein von Buck ums Leben kamen.

Das erste Opfer war der 26-jährige Gemmel Moore. Dieser starb am 27. Juli 2017 an einer Überdosis Methamphetamin. Zu einer Anklage kam es jedoch nicht, da die zuständige Staatsanwaltschaft den Tod von Moore als einen tragischen Unfall deklarierte.

Das zweite Opfer war der Pornodarsteller Timothy Dean. Auch er starb am 7. Januar 2019 an einer Überdosis Methamphetamin. Laut Autopsiebericht starb Dean 15 Minuten bevor der Notruf getätigt wurde. Auch dieser Todesfall wurde letztlich als Unfall eingestuft.

Trotz der Todesfälle, die nach offizieller Lesart auf einen Unfall zurückzuführen sind, bekam Buck weiterhin Besuch von jungen schwarzen Männern. Angehörige der Opfer glauben nicht an einen Unfall. So behautet die Familie des Opfers Gemmel Moore in einer Klage, dass Buck zur Erfüllung seiner sexuellen Fantasien, seine Opfer mit erhöhten Dosen von Crystal Meth gefügig machte.

Des Weiteren zeigen Dokumente, dass Buck auf Suchmaschinen für Homosexuelle wie Grindr und Adam4Adam aktiv gewesen ist, mindestens bis April 2019.

Die Aktivistin Jasmyne Cannick, die sich seit Jahren für die Verhaftung von Buck eingesetzt hatte, sagte gegenüber der DailyMail:

Wir wissen, dass Ed Buck sein räuberisches Verhalten nicht geändert hat. Wir wissen das, weil die Männer, um die er sich bemüht hat, es uns gesagt haben. Wir wissen das, weil die Leute in seiner Nachbarschaft es uns gesagt haben. Wir wissen das, weil Ed Buck immer noch das Internet benutzt, um junge schwarze Männer zu kontaktieren und diese mit seinem Geld lockt. Jeden Tag, an dem Ed Buck ein freier Mann ist, besteht die sehr reale Chance, dass ein dritter oder vierter Toter aus dieser Wohnung getragen wird.“

Nach einer polizeilichen Durchsuchung in Bucks Wohnug fanden die Ermittlungsbehörden mehere Spritzen mit braunen Rückständen, einem Strohhalm mit weißen Rückständen, Glasrohre und Plastiktüten mit kristallartigen Substanzen.

Die zuständige Bezirksstaatsanwältin Jackie Lacey sagte in einer Stellungnahme:

Mit diesen neuen Beweisen habe ich angeordnet, die Untersuchungen gegen Ed Buck einzuleiten. Er ist ein gewalttätiger, gefährlicher Sexualstraftäter. Er hat es vor allem auf Männer abgesehen, die durch Sucht und Obdachlosigkeit verwundbar sind. In seinem Haus, aus einer Position der Stärke, manipuliert Buck seine Opfer, damit sie sich an seinem sexuellen Fetischen beteiligen“

Derweil sitzt Ed Buck in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess. Im drohen im Falle einer Verurteilung bis zu sechs Jahre Haft.

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