Joe Biden: Eigener Sohn widerspricht – Burisma Holdings

janeb13 / Pixabay

In einem normalen Rechtsstaat wäre die politische Karriere des ehemaligen Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidaten Joe Biden nun beendet. Es geht hierbei mitnichten um bloße Unterstellungen, denn die Faktenlage ist eindeutig.

Joe Biden hat seinen Sohn Hunter Biden mit Hilfe seines Amtes als Vizepräsident in den Aufsichtsrat von Burisma Holdings, einem ukrainischen Öl- und Erdgasunternehmen, verholfen.

Angestrebte Untersuchungen wegen des Verdachts der Korruption seitens der ukrainischen Staatsanwaltschaft, hat Biden mit der Androhung, eine Milliarde Steuergelder für die Ukraine einfrieren zu lassen, verhindert.

Das ist keine Theorie, sondern dies hat Biden in einer Podiumsdiskussion des Council on Foreign Relations stolz bestätigt.

Ich sollte in Kiew eine weitere Kreditgarantie verkünden. Und ich hatte die Zusagen von Poroschenko und Jazenjuk, dass sie Maßnahmen gegen den Generalstaatsanwalt ergreifen würden und sie taten es nicht. Und als wir zur Pressekonferenz gingen, sagte ich ihnen: Ich kann Euch die Milliarde Dollar nicht geben. Sie sagten „Sie haben die Autorität nicht, Sie sind nicht der Präsident. Der Präsident hat es zugesagt.“ Ich sagte: „Ruft ihn an.“ Ich sagte: „Ich sage Euch, Ihr bekommt die Milliarde Dollar nicht.“ Ich sagte: „Ihr bekommt die Milliarde nicht, ich werde in etwa sechs Stunden abreisen.“ Ich sah sie an und sagte: „Ich reise in sechs Stunden ab, wenn der Generalstaatsanwalt bis dahin nicht gefeuert ist, bekommt Ihr das Geld nicht.“ Hurensohn, er wurde gefeuert. Und sie setzten jemanden ein, der zu der Zeit zuverlässig war.“

Sohn widerspricht Aussagen von Joe Biden

Während eines Wahlkampfauftritts in Iowa am Samstag, sprach der ehemalige Vizepräsidenten über die Schattengeschäfte seines Sohnes in der Ukraine. Zu einer Reporterin bestreitet Biden, jemals mit seinem Sohn über die Position im Aufsichtsrat bei Burisma Holdings gesprochen zu haben.

“Ich habe noch nie mit meinem Sohn über seine Geschäfte im Ausland gesprochen.“ – sagte Biden wütend zur Reportern, bevor er Präsident Donald Trump beschuldigte, seine Macht zu missbrauchen, indem er die ukrainische Regierung aufforderte, die Angelegenheit zu untersuchen.

Blöd und vermutlich nicht abgesprochen, widerspricht Hunter Biden die Worte seines Vaters. Genaugenommen widerspricht er ihm nicht direkt, sondern gab in einer Reihe von Interviews vorher schon zu, mindestens einmal mit seinem Vater über seine ausländischen Geschäftsinteressen gesprochen zu haben.

“Papa sagte: “Ich hoffe, du weißt, was du tust”, und ich sagte: “Ich tue es” – so Hunter Biden

Diese offen zu Tage getretenen Widersprüchlichkeiten zwischen Vater und Sohn sind bemerkenswert. Joe Biden will also von all dem nichts gewusst haben? Dann stellt sich allerdings die Frage, wie sonst Hunter Biden ohne jede Fachexpertise einen Posten im Aufsichtsrat bekommen konnte, der obendrein mit einem Gehalt von 83.000 Dollar pro Monat dotiert war.

Jeder kann ja mal versuchen, in den Vorstand von AXA oder Allianz zu kommen. Mal sehen, ob es jemand schafft, an der Empfangsdame vorbei zu kommen. Schreiben Sie es mir in die Kommentare, wenn Sie Erfolg hatten.

Ominöse Geschäftspraktiken

Wie der bereits von mir erwähnte Autor Peter Schweizer enthüllte, kam Hunter Biden zu Burisma, als das Unternehmen als aktiver Werbeträger für westliche Führungskräfte galt.

Einer der Mitbegründer von Burisma war der ehemalige Politiker Mykola Slotschewskyj.

Slotschewskyj war von Juli 2010 bis April 2012 der zuständige Minister für die Erteilung von Gas-Konzessionen. Während seiner Amtszeit als Minister erhielt der Konzern Burisma Holdings eine große Anzahl Explorationslizenzen für Öl und Gas und verstärkte seine Produktion deutlich. Die Generalstaatsanwaltschaft nahm Ermittlungen gegen Burisma auf da Slotschewskyj verdächtigt wurde seine Verbindungen zum Staat unrechtmäßig ausgenutzt zu haben.

Exakt zu diesem Zeitpunkt schloss sich Hunter Biden dem Konzern an. Die Regierung in Großbritannien fror die Konten des Gründers unter dem Verdacht der Geldwäsche ein. Oberster Staatsanwalt war zu jener Zeit Viktor Shokin, der das Unternehmen untersuchte. Nachdem Joe Biden dafür sorgte, den Staatsanwalt feuern zu lassen, stellte sein Nachfolger die Ermittlungen gegen Burisma und Slotschewskyj ein, sodass der Oligarch nach der Flucht im Jahr 2014 in das Land zurückkehren konnte.

Trotz dieser offenkundigen Verstrickungen, die auf einen Interessenkonflikt hindeuten, waren weder Joe Biden noch sein Sohn bereit, Fragen zu beantworten. Nun, nachdem ein Whistleblower verkündete, Trump habe ukrainische Behörden gebeten die Angelegenheit zu untersuchen, geht Biden in die Offensive.

Der US-Präsident ließ indes ausrichten:

Die ganze Korruption, die stattfindet und vor allem die Tatsache, dass wir nicht wollen, dass unsere Leute wie Vizepräsident Biden und sein Sohn Korruption in der Ukraine betreiben, sorgt für eine Menge Probleme.“

Zum Thema Glaubwürdigkeit und den offenen Widersprüchen der Bidens fügt Trump hinzu:

“Das ist eine sehr unehrliche Sache, die Joe Biden getan hat und dann sagte er, er habe nie mit seinem Sohn gesprochen. Glaubt das jemand? Aber dann sagte Hunter auch lange vorher, dass er mit seinem Sohn gesprochen habe. Also hat er wieder gelogen.”

Devin Nunes – Das Ende der Biden-Kampagne

Der republikanische Vertreter des Repräsentantenhauses Devin Nunes gab am Sonntag ein interessantes Interview beim Sender FOX News.

Diskutiert wurde die sich zuspitzende Kontroverse rund um Joe Biden und dessen Sohn. Nunes sagte zur Reporterin Maria Bartiromo, dass er die Präsidentschaftskandidatur von Joe Biden für gescheitert hält.

“Ich meine, schauen Sie, es gibt eine Menge. Schauen Sie, die Linke weiß, dass Biden’s Sohn ein Problem für ihn ist. Ich weiß nicht, wer diesen Plan mit dem Informanten erfunden hat. Dieser Informant ist kein Partisan. Ich meine, wir wollen von diesem Informanten hören. Aber es sieht so aus, als wäre der Komplott nach hinten losgegangen. Ich denke, das ist wahrscheinlich das Ende von Bidens Kampagne.“

Bartiromo erwidert: „Das Ende seiner Kampagne?”

Nunes betätigt: “Das glaube ich wirklich. Zwar hat er noch immer eine Hohe Unterstützung, aber wenn man das hier bedenkt, ist sein Vorsprung im Grunde genommen auf Null gesunken. Wenn man sich ansieht, was jetzt in Iowa passiert ist, sieht es so aus, als ob Elizabeth Warren in Führung geht.“

Das gesamte Interview habe ich hier für Sie verlinkt.

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